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Liebes Publikum,

wir verabschieden uns in die Sommerpause und freuen uns auf ein Wiedersehen ab September in der neuen Spielzeit!

Viel Spaß mit unserer Spielzeitvorschau 2020/21.

Online-Buchungen sind momentan leider noch nicht möglich. Bei Interesse an einer Vorstellung könnt Ihr uns aber gerne eine E-Mail an hallo(at)theater-pfuetze.de hinterlassen.

SPIELZEITVORSCHAU 2020/21

Duftwolke 3 bis 3000 [10+]

Oktober 2020

Theater mit Distanz auf der Bühne? Geht! Inhaltlich aktueller denn je: über den Wert der Sinne und die Sehnsucht, die Einsamkeit zu überwinden.

Pfütze-Schauspiel von Gineke Pranger

Eine Kooperation mit dem Staatstheater Nürnberg

Regie: Gineke Pranger

Komposition: Dominik Vogl

Drei Menschen – irgendwo in einer Zukunft. Jede*r für sich in einem kleinen Raum. Zusammen machen sie Radio, jeden Tag, um die Welt an sich selbst zu erinnern: an eine Zeit, als es noch Gerüche gab, die Städte noch stanken und überall Schmutz lauerte. Jetzt ist alles sauber, hygienisch, keimfrei. Aber was ist ein Sommer, wenn keine Erdbeere duftet? Was ein Fußballspiel ohne den Geruch von Gras und Schweiß? Die drei wollen sich erinnern an dreckige, sinnliche Zeiten. Darum gehen sie auf Sendung – Tag für Tag, trotz der Gefahr erwischt und abgeholt zu werden.

Geplante Vorstellungstermine:

Fr 16.10.2020, 19:30 Uhr PREMIERE

So 18.10.2020, 16:00 Uhr FAMILIENPREMIERE

Fr 23.10.2020, 19:30 Uhr

Sa 24.10.2020, 18:00 Uhr

So 25.10.2020, 16:00 Uhr

Fr 30.10.2020, 19:30 Uhr

Sa 31.10.2020, 18:00 Uhr

So 01.11.2020, 16:00 Uhr

Niemand heißt Elise [9+]

November 2020

Pfütze-Schauspiel nach der Vorlage von Karin Schroeder, Andreas Goehrt & Alvaro Solar

Eine Koproduktion mit dem Stadttheater Fürth

Regie: Christopher Gottwald

Komposition: Martin Zels

Elise hat es geschafft. Sie konnte flüchten – vor dem Krieg. Der kleine stillgelegte Bahnhof an der Grenze scheint ihre Rettung zu sein. Viel ist ihr nicht geblieben: ein Koffer und ihr Akkordeon. Bahnhofsvorsteher Lukas ist allein auf dem Bahnhof. Was ihn am Leben hält, sind seine Routine und seine Vorschriften. Die fremde Frau will er schnell wieder loswerden. Elise aber bleibt – ein Jahr lang. Bis von höherer Stelle ihr Rücktransport angeordnet wird.

Geplante Vorstellungstermine:

Fr 13.11.2020, 19:30 Uhr

Sa 14.11.2020, 18:00 Uhr

So 15.11.2020, 16:00 Uhr

Do 19.11.2020, 15:00 Uhr (Pfützetag)

Fr 20.11.2020, 19:30 Uhr

Sa 21.11.2020, 18:00 Uhr

Fr 27.11.2020, 19:30 Uhr

Sa 28.11.2020, 18:00 Uhr

So 29.11.2020, 16:00 Uhr

Solo 1 (Arbeitstitel)

ab Dezember 2020

Regie: Iwona Jera

Schauspiel: Elisa Merkens

Zwei Frauen. Beide wuchsen in einem anderen Land auf und
leben nun in Deutschland. Beide lernten erst etwas anderes,
bevor sie ihren jetzigen Beruf ausübten – die eine spielt, die
andere führt Regie.

Beide lieben Bücher, schöne Dinge, wilde Spiele und spannende Geschichten. Die eine ist am Anfang ihres Erwachsenenalters, die andere schon länger unterwegs – dazwischen viel gelebtes Leben. Und beide lieben Theater. Da steckt Zunder drin!

Wir imaginieren uns die Welt, wie sie uns gefällt. Wir träumen ins Grenzenlose. Wir basteln uns eine Brücke hinaus in die Freiheit. Wir versuchen zu fliegen. Wir malen uns die Mitspieler*innen einfach an die Wand!

Solo 2 (Arbeitstitel)

ab Dezember 2020

Konzeption: Jürgen Decke & Christof Lappler

Regie: der eine

Schauspiel: der andere

"Der Künstler geht auf dünnem Eis. Erschafft er Kunst? Baut er nur Scheiß?" (Robert Gernhardt)

Zwei Männer. Beide Regisseur, beide Schauspieler. Aber
auf die Bühne darf nur einer. Der eine hat das Theater Pfütze 2 mitgegründet, der andere nicht. Der eine hat einen mehrjährigen

Abstecher in die Wirtschaft gemacht, dem anderen reicht ab und zu ein Abend. Zusammen bringen sie locker hundert Lenze und sechzig Jahre Theatererfahrung mit auf die Bühne.
Und trotzdem haben sie noch keinen Plan.

Es wird etwas Aufregendes dabei herauskommen. Wetten? Was, wird nicht verraten. Wie auch, sie wissen es ja selbst noch nicht. Sie fahren auf Sicht. Und wer auf Sicht fährt, weiß nicht, wo die Reise hingeht, lässt sich überraschen und nutzt die Gunst des Augenblicks.

Der große böse Fuchs [6+]

ab März 2021

PREMIERE: 12. MÄRZ 2021

FAMILIENPREMIERE: 14. MÄRZ 2021

Pfütze-Schauspiel nach der Graphic Novel von Benjamin Renner

Eine Kooperation mit dem Staatstheater Nürnberg

Regie: Iwona Jera

Komposition: Dominik Vogl

Groß und böse – das wäre der Fuchs gerne. Doch leider ist er harmlos und muss deshalb als Vegetarier leben. Da schmiedet er mit dem Wolf einen Plan: Er stiehlt Eier, um dann die frisch geschlüpften Küken zu fressen. Dummerweise halten diese ihn für ihre Mami und der vermeintliche Bösewicht bringt es nicht übers Herz, seinen Plan umzusetzen. Der Wolf aber will seinen Anteil …

Eine rasante Komödie, in der Klischees ordentlich durcheinander gewirbelt werden.

Die besseren Wälder [13+]

April 2021

Musiktheater nach dem Buch von Martin Baltscheit

Eine Kooperation mit dem Stadttheater Fürth (jungeMET)

Regie / Text: Jürgen Decke

Komposition / musikalische Leitung: Dominik Vogl

Eine Wolfsfamilie will der Not entkommen. Die besseren Wälder locken. Doch an der Grenze fallen Schüsse und das Kind muss alleine weiter. Ein Schafsehepaar findet es und macht es zu ihrem Sohn Ferdinand. Einige Jahre später: auch jugendliche Schafe wollen Grenzen sprengen. Und so geht Ferdinand mit seiner ersten großen Liebe Melanie nachts ins Rote Dorf. Am nächsten Morgen ist sie tot und er liegt daneben. Die Suche nach der Wahrheit wird beängstigender, als Ferdinand ahnt. Ein Stoff, der in seiner emotionalen Dringlichkeit voller Musik steckt. Ein Instrumentalensemble und zwei Sänger machen daraus großes zeitgenössisches Musiktheater.

Ronja Räubertochter [9+]

Juli 2021

Pfütze-Schauspiel nach dem Buch von Astrid Lindgren

Eine Kooperation mit dem Staatstheater Nürnberg

Regie: Marcelo Diaz

Kompostion: Martin Zels

In der Nacht, als Ronja geboren wird, schlägt der Blitz in die Mattisburg und trennt den gewaltigen Felsen in zwei Teile. In dem einen wächst Ronja auf, mit der Räuberbande ihres Vaters. In den anderen Teil zieht der verhasste Borka mit seiner Truppe – und seinem Sohn Birk. Der Krieg der Väter wird von den Kindern fortgesetzt, die jedoch schnell merken, dass es sich zusammen besser lebt. So entsteht etwas zwischen ihnen, das ihre verfeindeten Väter nie erfahren dürfen. Eine archaische Geschichte über das Leben in der Natur und eine Freundschaft für die Ewigkeit.